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Spanien

Spanien
Spanien ist ein Weinbauwunder. Hier ist der Rebe mehr Land eingeräumt als irgendwo sonst. Wer hier zu graben versteht, kann wahre Schätze heben. Ein Blick auf die Karte genügt, um zu erkennen, wie gross die klimatischen Unterschiede der spanischen Weinbauregionen – von den feuchtigkeitsgesättigten Weinbergen Galiciens an der Atlantikküste bis zum sonnenverbrannten mediterranen Südosten – sein müssen. Hilfreich für den spanischen Weinbau ist, dass seine Weinberge in grosser Höhe liegen, zahlreiche über 650m. In vielen Fällen entwickeln die Trauben genügend Farbe und Säure, weil es nachts oft angenehm kühl wird, so dass sie eine günstig lange Wachstumsperiode zum Reifen zur Verfügung haben. Da Bewässerung in Spanien offiziell nicht gestattet ist (freilich wird diese Regel zurechtgebogen, wo immer es geht), stehen die Reben in weiten Abständen als niedrige Büsche und erbringen von Natur aus sehr niedrige Erträge, was im Idealfall mit Geschmack vollgepackte Frucht bedeutet. Tiefer gelegene Bereiche, vor allem in der Levante an der Mittelmeerküste im Süden, bringen dagegen Weine hervor, die an zu viel Alkohol und zu wenig Säure leiden.
Spanien verfügt über eine Fülle einheimischer Traubensorten. Die besseren Rotweine des Landes beruhen auf Tempranillo, der unter vielen Namen verbreitet ist. Die Grenache-Traube Frankreichs kommt ursprünglich wohl aus Spanien, wo sie als Garnacha zu den meistangebauten Sorten gehört. Die Sorte Monastrell kennen wir auch als Mourvèdre. Bei den Weissweinen sind die bekanntesten Verdejo in Rueda und Albarino in Galicien. Ein traditionelles Merkmal ist die spanische Vorliebe für amerikanische Eiche. Dabei kommen häufig vanillinsüsse Rotweine zustande.

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